Ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren

Diagnostik
ASS / AD(H)S

Eine sorgfältige diagnostische Abklärung untersucht, ob Ihre Beschwerden und Ihre Entwicklung für AD(H)S, eine Autismus-Spektrum-Störung oder andere Erklärungen sprechen. Als approbierter Psychologischer Psychotherapeut führe ich die psychotherapeutische Diagnostik durch und bespreche mit Ihnen die Ergebnisse und den weiteren Unterstützungsbedarf.

ADHS-Diagnostik: Ablauf und Kosten ↗ · Autismus-Diagnostik für Erwachsene ↗

ENTWICKLUNGSANAMNESEKLINISCHE BEURTEILUNGSTANDARDISIERTE VERFAHREN
Wissenschaftliche Grundlage · Stand Oktober 2026

Eine klinische Diagnose
aus mehreren Informationsquellen.

Diagnostische Grundlagen und Zusammenarbeit

Keine Diagnose durch einen einzelnen Labortest

Für ADHS und ASS gibt es derzeit keinen für die klinische Routinediagnostik geeigneten biologischen oder genetischen Einzeltest, der die Diagnose zuverlässig bestätigen oder ausschließen kann. Auch ein Blutbefund, EEG oder MRT ersetzt die klinische Beurteilung nicht.

Das bedeutet nicht, dass biologische und genetische Faktoren bedeutungslos wären. Insbesondere bei ASS können genetische Untersuchungen bei bestimmten zusätzlichen Auffälligkeiten zur Ursachenabklärung angezeigt sein. Sie beantworten eine andere Fragestellung als die klinische Feststellung von Autismus.

Symptome, Entwicklung und Differenzialdiagnostik

Die Diagnostik verbindet standardisierte psychologische Fragebögen und strukturierte Interviews mit Anamnese, Verhaltensbeobachtung und psychischem Befund. Selbst- und Fremdbeurteilungen werden im Zusammenhang mit Ihren Lebensbedingungen bewertet.

Zur Einordnung der Entstehung und Entwicklung der Beschwerden – ihrer Pathogenese – untersuchen wir Beginn, zeitlichen Verlauf, mögliche Einflussfaktoren und Beeinträchtigungen. Dabei unterscheiden wir früh bestehende Merkmale von später hinzugekommenen Beschwerden. Eine individuelle biologische Ursache lässt sich daraus nicht sicher ableiten. Entscheidend ist, ob die diagnostischen Kriterien erfüllt sind und andere Erklärungen ausreichend geprüft wurden.

Konsiliarische Zusammenarbeit mit Hausärzten und Psychiatern

Ich arbeite mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Fachärztinnen und Fachärzten für Psychiatrie zusammen, um mögliche körperliche Ursachen psychischer Beschwerden und relevante Begleiterkrankungen konsiliarisch abzuklären. Je nach Befund können beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, Schlafstörungen, Medikamentenwirkungen oder andere medizinische Faktoren berücksichtigt werden.

Ärztliche Untersuchungen werden nach individueller Indikation veranlasst; ein pauschales Labor- oder EKG-Programm ist kein Nachweistest für ADHS oder ASS. Mit Ihrem Einverständnis werden ärztliche und psychotherapeutische Befunde zusammengeführt. Eine gegebenenfalls sinnvolle medikamentöse Behandlung erfolgt durch die ärztlichen Kolleginnen und Kollegen.

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

AD(H)S im Erwachsenenalter.

Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation, Impulskontrolle oder ausgeprägter innerer Unruhe können Anlass für eine Abklärung sein. Eine ADHS-Diagnose setzt eine entwicklungsbezogene und differenzialdiagnostische Beurteilung voraus. Der häufig verwendete Begriff „ADS“ beschreibt Erscheinungsformen ohne deutlich ausgeprägte Hyperaktivität.

ADHS: Untersuchung und Testverfahren

Was wird untersucht?

Wir erfassen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sowie deren Verlauf seit der Kindheit. Nach DSM-5 müssen mehrere Symptome bereits vor dem 12. Lebensjahr bestanden haben. Eine damalige Diagnose ist dafür nicht erforderlich. Deshalb betrachten wir auch Schulzeit, Jugend und den Übergang ins Erwachsenenleben.

Geprüft wird, ob die Beschwerden über längere Zeit bestehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten und die Funktionsfähigkeit relevant beeinträchtigen. Dazu gehören etwa Ausbildung, Beruf, Beziehungen und Alltagsorganisation. Im Erwachsenenalter kann sichtbare motorische Unruhe stärker als innere Getriebenheit erlebt werden. Neu aufgetretene Konzentrationsprobleme allein belegen keine ADHS.

Andere mögliche Ursachen oder begleitende Erkrankungen werden gezielt geprüft, beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Schlafprobleme, Traumafolgen oder substanzbezogene Beschwerden.

Wie entsteht die diagnostische Einschätzung?

Das klinische Gespräch und die Entwicklungsanamnese werden durch strukturierte Interviews sowie standardisierte Selbst- und Fremdbeurteilungen ergänzt. Vorbefunde, Schulzeugnisse und Angaben vertrauter Personen können zusätzliche Hinweise liefern.

Fragebogenwerte oder einzelne Konzentrationstests reichen für die Diagnose nicht aus. Entscheidend ist die gemeinsame Bewertung der Befunde anhand anerkannter diagnostischer Kriterien.

Leitlinienorientiert und standardisiert

Meine ADHS-Diagnostik orientiert sich an den diagnostischen Grundsätzen der S3-Leitlinie „ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter“ und berücksichtigt den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Ich nutze wissenschaftlich etablierte, standardisierte Fragebögen zur Selbst- und gegebenenfalls Fremdbeurteilung sowie strukturierte klinische Interviews.

Die Verfahren erfassen aktuelle Symptome und rückblickend Hinweise auf deren Beginn in der Kindheit. Ihre Ergebnisse werden mit der Entwicklungsanamnese, Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen und der Prüfung anderer Ursachen zusammengeführt. Die Qualität der Diagnostik beruht auf dieser umfassenden klinischen Beurteilung; ein einzelner Fragebogen stellt keinen diagnostischen Goldstandard dar.

Leitlinienstand: Die hier verlinkte S3-Fassung von 2018 ist abgelaufen und wird überarbeitet. Für die Aktualisierung wurde 2026 eine Konsultationsfassung veröffentlicht. Die ältere Fassung wird als fachliche Referenz, nicht als aktuell gültige Leitlinie ausgewiesen.

Standardisierte diagnostische Verfahren

HASE: Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene

Zur ADHS-Abklärung setze ich Verfahren der HASE-Testbatterie ein. Sie verbinden Selbstbeurteilungen mit einer strukturierten fachlichen Einschätzung und erfassen sowohl aktuelle Beschwerden als auch Hinweise auf Symptome in der Kindheit.

Die diagnostischen Bausteine im Überblick
VerfahrenWas wird erfasst?
ADHS-SB
ADHS-Selbstbeurteilungsskala
Eigene Einschätzung aktueller ADHS-Kernsymptome.
WR-SB
Wender-Reimherr-Selbstbeurteilungsskala
Erwachsenenspezifische Beschwerden, unter anderem Organisation, emotionale Regulation und Umgang mit Belastungen.
WURS-K
Wender Utah Rating Scale – Kurzform
Rückblickende Selbstbeurteilung von ADHS-Symptomen in der Kindheit.
ADHS-DC / ADHS-DC-Q
Diagnostische Checkliste
Strukturierte Beurteilung der Symptome durch den Untersucher; die Q-Version erfasst zusätzlich deren Ausprägung.
WRI
Wender-Reimherr-Interview
Strukturiertes klinisches Interview zu ADHS-Merkmalen im Erwachsenenalter, einschließlich Impulsivität, emotionaler Labilität und Desorganisation.

Ergänzend beziehe ich nach Absprache Angehörigenangaben, Schulzeugnisse und Vorbefunde ein. Die Ergebnisse werden zusammen mit Entwicklungsanamnese, klinischer Beobachtung und Differenzialdiagnostik bewertet. So entsteht eine fundierte diagnostische Gesamteinschätzung.

Fachliche Informationen zur HASE-Testbatterie · Hogrefe

Fachlicher Hintergrund

ADHS in meiner psychotherapeutischen Ausbildung

Meine Kenntnisse in der Diagnostik und Behandlung von ADHS vertiefte ich im Rahmen meiner Approbationsausbildung bei Dr. med. Eike Ahlers. Er ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen und ausgewiesener Experte für ADHS im Erwachsenenalter. Seine fachliche Tätigkeit umfasst neben der klinischen Versorgung auch Fachvorträge und Fortbildungen zu ADHS.

Autismus-Spektrum-Störung · ASS

Autismus-Diagnostik
bei Erwachsenen.

Im Mittelpunkt stehen seit der Entwicklung bestehende Besonderheiten der sozialen Kommunikation und Interaktion sowie eingeschränkte oder repetitive Verhaltensweisen und Interessen. Auch sensorische Besonderheiten und der Umgang mit Veränderungen können diagnostisch relevant sein.

ASS: Entwicklung und klinische Beurteilung

Entwicklungsverlauf und heutiger Alltag

Wir betrachten Ihre frühe Entwicklung, soziale Kommunikation und Interaktion, Routinen, Interessen sowie sensorische Besonderheiten und deren Auswirkungen im Alltag. Für eine Autismus-Spektrum-Störung müssen die Merkmale entwicklungsbezogen einzuordnen sein. Sie können jedoch erst deutlich auffallen, wenn soziale Anforderungen die bisherigen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen.

Eine späte Diagnose bedeutet deshalb nicht zwangsläufig einen späten Beginn. Erlernte Anpassungsstrategien und das Verbergen von Schwierigkeiten (Masking) werden berücksichtigt. Einzelne Merkmale wie Rückzug, starke Interessen oder Reizempfindlichkeit reichen für die Diagnose nicht aus.

Wenn möglich und mit Ihrem Einverständnis, ergänzen Angaben von Bezugspersonen sowie frühere Berichte und Zeugnisse die Anamnese.

Differenzierte klinische Beurteilung

Die Untersuchung verbindet Entwicklungsanamnese, klinische Beobachtung und geeignete standardisierte Verfahren. Selbstbeurteilungsfragebögen liefern Hinweise; sie bestätigen oder widerlegen eine Autismus-Spektrum-Störung nicht allein.

Ähnliche oder gleichzeitig bestehende Beschwerden werden geprüft, etwa ADHS, soziale Ängste, Zwangssymptome oder andere psychische Erkrankungen. Ist eine weiterführende spezialisierte oder interdisziplinäre Untersuchung erforderlich, wird dies mit Ihnen besprochen.

Vorbereitung und Untersuchung

Ein strukturierter
diagnostischer Ablauf.

AD(H)S und ASS werden entsprechend der jeweiligen Fragestellung untersucht. Bei Hinweisen auf beide Störungsbilder kann eine gemeinsame Abklärung sinnvoll sein. Der Umfang wird vorab besprochen und bei Bedarf angepasst.

Vorbereitung

Hilfreich sind vorhandene Vorbefunde, eine Übersicht über aktuelle Medikamente sowie Schulzeugnisse oder Entwicklungsberichte. Nach Absprache werden Fragebögen zur Selbst- und Fremdbeurteilung einbezogen.

Anamnese und Befunderhebung

Wir besprechen aktuelle Beschwerden, Entwicklungsverlauf, Beeinträchtigungen und bisherige Behandlungen. Ich erhebe den psychischen Befund und kläre mit Ihnen, welche weiterführenden Untersuchungen erforderlich sind.

Vertiefende Diagnostik

Je nach Fragestellung folgen strukturierte Interviews, geeignete psychometrische Verfahren und eine differenzialdiagnostische Prüfung. Die Ergebnisse werden zusammen mit den klinischen Beobachtungen bewertet.

Befund und Empfehlungen

Im Abschlussgespräch erläutere ich, ob die diagnostischen Kriterien erfüllt sind, welche Alternativerklärungen bestehen und welche nächsten Schritte sinnvoll erscheinen. Sie erhalten einen ausführlichen schriftlichen Befundbericht, der die diagnostische Beurteilung und die Empfehlungen nachvollziehbar dokumentiert.

So entsteht die diagnostische Einschätzung
01 · Informationen erheben

Aktuelle Symptome, Entwicklung seit der Kindheit, Lebensbereiche und Vorbefunde; Fragebögen und strukturierte Interviews.

02 · Klinisch einordnen

Diagnostische Kriterien, andere Erklärungen und Begleiterkrankungen prüfen; konsiliarische ärztliche Befunde einbeziehen.

03 · Ergebnisse besprechen

Befunde zusammenführen, Unsicherheiten erläutern und Empfehlungen im ausführlichen Bericht dokumentieren.

Ergebnisoffene Diagnostik: Ein Verdacht kann bestätigt, nicht bestätigt oder weiter abklärungsbedürftig sein.
ADHS-Diagnostik · Vorbereitung auf Ihren Termin

Diese Unterlagen helfen bei der Abklärung.

Bitte stellen Sie die folgenden Unterlagen zusammen, sofern sie Ihnen vorliegen – möglichst als Kopie. Sie helfen dabei, aktuelle Beschwerden und deren Entwicklung seit der Kindheit einzuordnen.

  • Schulzeugnisse und Beurteilungen aus den Klassen 1 bis 6: besonders hilfreich sind schriftliche Einschätzungen zu Aufmerksamkeit, Arbeitsverhalten und sozialem Verhalten.
  • Ein kurzer Lebenslauf: mit den wichtigsten Stationen Ihrer schulischen und beruflichen Entwicklung.
  • Eine Bezugsperson für ergänzende Angaben: nach Möglichkeit jemand, der Sie bereits als Kind kannte, etwa ein Elternteil, ältere Geschwister oder Großeltern. Bitte klären Sie vorab deren Bereitschaft und bringen Sie gegebenenfalls Kontaktdaten mit. Eine Kontaktaufnahme erfolgt nur nach Absprache und mit Ihrem Einverständnis.
  • Eine vorhandene hausärztliche Überweisung oder Befundübersicht: möglichst mit Angaben zu bekannten Diagnosen. Eine Überweisung ist keine generelle Voraussetzung für die Vorstellung in meiner psychotherapeutischen Praxis.
  • Vorbefunde und Behandlungsberichte: etwa Arztbriefe, frühere psychologische Befunde sowie bereits vorhandene Labor- oder EKG-Befunde. Zusätzliche Untersuchungen sind nur nach individueller ärztlicher Indikation erforderlich.
  • Eine Übersicht der bisherigen Behandelnden: Ärztinnen und Ärzte, psychotherapeutische Praxen und Kliniken, nach Möglichkeit mit Behandlungszeiträumen.
  • Eine aktuelle Medikamentenliste: mit Präparaten, Dosierungen und gegebenenfalls früheren relevanten Behandlungsversuchen.
Fehlende Schulzeugnisse oder nicht verfügbare Bezugspersonen führen nicht automatisch zum Ausschluss einer Diagnostik. Wir besprechen, welche Informationen anderweitig zugänglich sind und welche Unsicherheiten gegebenenfalls verbleiben. Die Untersuchung ist ergebnisoffen.
Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert

Ihr ausführlicher
Befundbericht.

Zur abgeschlossenen ADHS-Diagnostik erhalten Sie einen ausführlichen schriftlichen Befundbericht – auch wenn sich der Verdacht auf ADHS nicht bestätigt.

Inhalt und Verwendung des Befundberichts

Was der Bericht enthält

Dokumentiert werden die Fragestellung, relevante Angaben zur Entwicklung und bisherigen Krankheitsgeschichte, die eingesetzten Untersuchungsverfahren und deren Ergebnisse sowie der klinische Befund. Der Bericht erläutert, wie die diagnostischen Kriterien beurteilt wurden, welche anderen Erklärungen berücksichtigt wurden und ob weitere Abklärungen erforderlich sind.

Grundlage für die Weiterbehandlung

Der Bericht enthält eine diagnostische Einschätzung und Empfehlungen für das weitere Vorgehen. Sie können ihn weiterbehandelnden Ärztinnen und Ärzten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie zuständigen Institutionen vorlegen.

Er unterstützt die weitere Behandlungsplanung. Die jeweilige Stelle entscheidet eigenständig, ob sie zusätzliche Informationen oder Untersuchungen benötigt. Eine Anerkennung für jeden Verwendungszweck kann deshalb nicht zugesagt werden.

Kosten und Leistungsumfang

ADHS-Diagnostik
in meiner Praxis.

Ich biete eine umfassende ADHS-Diagnostik für Erwachsene ab 18 Jahren an. Dazu gehören die klinischen Gespräche, in der Regel fünf bis sechs Fragebögen einschließlich Angehörigenbeurteilungen, die Analyse vorhandener Schulzeugnisse und Vorbefunde sowie gegebenenfalls eine konsiliarische Abstimmung.

Angebot 1

GKV mit Eigenanteil

223,43 €

Eigenanteil für ergänzende, privat vereinbarte Leistungen im Rahmen der ADHS-Diagnostik. Welche Leistungen dies umfasst, besprechen und vereinbaren wir vor Beginn.

Zum Diagnostikangebot gehört ein ausführlicher schriftlicher Befundbericht mit den Untersuchungsergebnissen, der diagnostischen Einschätzung und Empfehlungen für die Weiterbehandlung.

Angebot 2

Privatversicherte und Selbstzahler

740 €

Die vollständige private ADHS-Diagnostik einschließlich ausführlichem schriftlichem Befundbericht kostet 740 €. Dieses Angebot richtet sich an Privatversicherte und Selbstzahler. Den Untersuchungsumfang besprechen wir vor Beginn.

Privatversicherte: Die private Krankenversicherung übernimmt medizinisch notwendige Diagnostik in der Regel im Rahmen des vereinbarten Tarifs. Der konkrete Erstattungsumfang und ein möglicher Selbstbehalt richten sich nach Ihrem Versicherungsvertrag.

Selbstzahler: Sie tragen die Kosten von 740 € selbst. Die Abrechnung erfolgt nach GOP.

Ihr Befundbericht für die weitere Behandlung

Sie erhalten einen ausführlichen Bericht, den Sie weiterbehandelnden Ärztinnen und Ärzten, psychotherapeutischen Praxen sowie zuständigen Institutionen vorlegen können. Die Ergebnisse werden zusätzlich in einem persönlichen Abschlussgespräch erläutert.

ASS-Diagnostik

Für die Autismus-Diagnostik und kombinierte Fragestellungen besprechen wir den Umfang und die Kosten individuell.

Häufige Fragen

Was Sie vorab wissen sollten.

Ist das Angebot auch für Kinder oder Jugendliche?

Dieses Diagnostikangebot richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren.

Erfolgt die Untersuchung ärztlich?

Die psychotherapeutische Diagnostik erfolgt durch mich als approbierten Psychologischen Psychotherapeuten. Zur konsiliarischen Abklärung körperlicher Ursachen und zur ärztlichen Mitbehandlung arbeite ich mit Hausärzten und Psychiatern zusammen. Erforderliche medizinische Untersuchungen und eine mögliche Medikamentenverordnung erfolgen dort. Befunde werden mit Ihrem Einverständnis abgestimmt.

Kann ein Fragebogen die Diagnose bestätigen?

Nein. Fragebögen sind diagnostische Hilfsmittel. Die Beurteilung berücksichtigt den klinischen Befund, die Entwicklungsgeschichte, aktuelle Beeinträchtigungen und mögliche andere Ursachen.

Wie viele Termine brauche ich?

Vorbereitung, Anamnese, vertiefende Untersuchung und Befundbesprechung bilden getrennte Arbeitsschritte. Wie viele Termine dafür benötigt werden, richtet sich nach Ihrer Fragestellung und den vorhandenen Informationen. Eine komplexe Differenzialdiagnostik oder kombinierte Abklärung kann zusätzliche Termine erfordern.

Kann ich die Diagnostik in einer anderen Sprache durchführen lassen?

Gespräche sind auf Deutsch, Englisch und Arabisch (levantinischer Dialekt) möglich. Ob eine vollständige standardisierte Diagnostik in der gewünschten Sprache sinnvoll durchführbar ist, wird vorab geklärt. Für Testverfahren müssen geeignete Sprachfassungen und Normen berücksichtigt werden.

Was passiert, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt?

Sie erhalten ebenfalls eine Erläuterung der Befunde. Wir besprechen mögliche andere Erklärungen und gegebenenfalls den Bedarf weiterer Untersuchungen. Die Kosten einer privaten Diagnostik richten sich nach den erbrachten Leistungen, unabhängig vom Ergebnis.

Telefonische Sprechzeiten

0151 23385165
Mittwoch: 14:00–14:45 Uhr
Freitag: 14:15–15:00 Uhr

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