Behandlungsansatz

Individuelle Diagnostik.
Gezielte Behandlung.

Psychische Beschwerden entstehen und bestehen im Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Die Behandlung setzt an den individuell relevanten Bedingungen an.

Die Grundlage meiner Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Innerhalb dieses wissenschaftlich fundierten Ansatzes nutze ich auch seine schematherapeutischen und erlebnisorientierten Weiterentwicklungen. Gedanken und Verhalten gehören dabei ebenso in den Blick wie Gefühle, Bedürfnisse und prägende Erfahrungen.

Zur konsiliarischen Abklärung arbeite ich mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Fachärztinnen und Fachärzten für Psychiatrie zusammen. So können körperliche Ursachen und relevante Begleiterkrankungen geprüft und bei Bedarf weitere medizinische Untersuchungen veranlasst werden. Der Austausch erfolgt mit Ihrem Einverständnis.

Auf dieser Grundlage erarbeiten wir ein individuelles Erklärungsmodell Ihrer Beschwerden und legen überprüfbare Behandlungsziele fest. Die Auswahl der Interventionen und die Beurteilung des Therapieverlaufs erfolgen gemeinsam und transparent.

Therapeutische Schwerpunkte

Kognitive Verhaltenstherapie
und ihre Methoden.

Kognitive Verhaltenstherapie ist der gemeinsame Rahmen meiner Behandlung. Ihre Methoden und Weiterentwicklungen ermöglichen unterschiedliche Zugänge – abgestimmt auf Ihr Anliegen, Ihre Lebensgeschichte und unsere Therapieziele.

Die Grundlage · Kognitive Verhaltenstherapie

Evidenzbasierte und individualisierte Behandlung

Die KVT zählt zu den am umfassendsten wissenschaftlich untersuchten Psychotherapieverfahren. Ihre Wirksamkeit ist unter anderem bei Depressionen und Angststörungen gut belegt. Sie verbindet Erkenntnisse über Lernen, Denken, Gefühle und Verhalten mit konkreten Möglichkeiten der Veränderung.

Evidenzorientiert zu arbeiten bedeutet für mich, Forschungsergebnisse, klinische Erfahrung und Ihre individuellen Ziele zusammenzuführen. Gemeinsam prüfen wir im Therapieverlauf, ob die gewählten Schritte hilfreich sind.

Weiterführend: Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression ↗

Welche Störungsbilder behandle ich?

In meiner Praxis behandle ich Erwachsene mit folgenden psychischen Erkrankungen und Beschwerden:

  • Depressive Störungen – auch wiederkehrende oder länger anhaltende Depressionen
  • Angststörungen – insbesondere Panikstörungen, soziale Phobien, Agoraphobie, generalisierte Angststörung und spezifische Phobien
  • Zwangsstörungen – mit Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen
  • Somatisierungsstörungen und somatoforme Beschwerden – beispielsweise psychogener Schwindel
  • Traumafolgestörungen – insbesondere posttraumatische Belastungsstörungen
  • Anpassungsstörungen – psychische Beschwerden nach belastenden Lebensereignissen, Verlusten oder einschneidenden Veränderungen
  • Persönlichkeitsstörungen – mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, im Selbstwert oder in Beziehungen
  • Hyperkinetische Störungen (ADHS)
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Suchtstörungen
  • Burnout / chronische Leiden

Welche Behandlung zu Ihrer persönlichen Situation passt, klären wir gemeinsam im Erstgespräch und in der anschließenden Diagnostik.

01

Schematherapie

Integrative Weiterentwicklung der KVT

Wiederkehrende Schwierigkeiten können mit früh erlernten emotionalen Mustern zusammenhängen. Als Teil der modernen KVT verbindet die Schematherapie verhaltenstherapeutische Grundlagen mit psychodynamischen, bindungstheoretischen und erlebnisorientierten Elementen. So werden die Muster und die dahinterliegenden Bedürfnisse verständlicher und neue Handlungsmöglichkeiten zugänglich.

Mehr zur Schematherapie ↗
02

IRRT

Belastende Erinnerungen in der Vorstellung bearbeiten

IRRT steht für Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy. Die Methode verbindet das therapeutisch begleitete Erinnern mit neuen Vorstellungen von Schutz, Handlungsfähigkeit und Selbstfürsorge. Dabei begegnet das heutige Ich dem damaligen, belasteten Ich.

Mehr zu IRRT ↗
03

Exposition bei Angst- und Zwangsstörungen

Verhaltenstherapeutische Kernintervention

Exposition ist die gezielte Auseinandersetzung mit angstauslösenden Situationen, Vorstellungen oder Reizen. Dabei werden Vermeidung und aufrechterhaltendes Sicherheitsverhalten reduziert. Ziel ist, Befürchtungen zu überprüfen, neue Lernerfahrungen zu ermöglichen und die Bewältigung des Alltags zu verbessern.

Mehr zur Exposition ↗
04

Ansätze der dritten Welle

Weiterentwicklungen der Verhaltenstherapie

Achtsamkeit, Akzeptanz und die Orientierung an persönlichen Werten erweitern die Verhaltenstherapie. Ein Ziel ist, einen flexibleren Umgang mit schwierigen Gedanken und Gefühlen zu finden und das eigene Leben bewusst zu gestalten.

05

EMDR

Fortbildung seit 2026

Eye Movement Desensitization and Reprocessing ist eine strukturierte Methode zur Verarbeitung belastender Erinnerungen, insbesondere bei posttraumatischen Belastungsstörungen. Augenbewegungen sind ein Bestandteil eines mehrphasigen therapeutischen Vorgehens.

Mehr zu EMDR ↗
Behandlungsablauf

Von der Diagnostik
zur Behandlung.

01

Erstgespräch

Im ersten Gespräch geht es um Ihr Anliegen, Ihre aktuelle Situation und Ihre Erwartungen an eine Therapie.

02

Diagnostik und Therapieplanung

Wir klären Ihre Beschwerden und entwickeln ein gemeinsames Verständnis der Schwierigkeiten sowie passende Therapieziele.

03

Behandlung und Verlaufskontrolle

Wir setzen die vereinbarten Interventionen um und überprüfen Veränderungen der Beschwerden und der Alltagsbewältigung. Bei Bedarf passen wir den Behandlungsplan an.

Mein therapeutisches Selbstverständnis

Methodenintegration
auf verhaltenstherapeutischer Grundlage.

Ich arbeite methodenübergreifend und gezielt eklektisch – auf einer klaren verhaltenstherapeutischen Grundlage.

Das bedeutet: Ich wähle passende therapeutische Elemente anhand Ihres individuellen Behandlungsbedarfs, der wissenschaftlichen Erkenntnisse und eines gemeinsamen Verständnisses Ihrer Schwierigkeiten aus.

Ergänzend berücksichtige ich psychodynamische Perspektiven auf Beziehungsmuster, innere Konflikte und strukturelle Fähigkeiten. Dazu zählen unter anderem Selbstwahrnehmung, Emotionsregulation und die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Zur differenzierten Erfassung nutze ich auch die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD), insbesondere den Blick auf das psychische Strukturniveau. Gemeint sind grundlegende Fähigkeiten der Selbst- und Beziehungsregulation sowie die Bereiche, in denen Unterstützung hilfreich sein kann.

Diese Perspektiven vertiefen mein Fallverständnis und helfen, die Behandlung auf Ihre Möglichkeiten abzustimmen. Die konkrete therapeutische Arbeit bleibt in der Verhaltenstherapie verankert.

Mehr zur Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik ↗

Diagnostik für Erwachsene

ASS und AD(H)S
differenziert abklären.

Strukturierte psychotherapeutische Diagnostik bei Verdacht auf AD(H)S oder eine Autismus-Spektrum-Störung ab 18 Jahren. Informationen zum Ablauf, zu den diagnostischen Bausteinen und zur Abrechnung finden Sie auf der Diagnostikseite.

Zur Diagnostik ASS/AD(H)S ↗

Praxis in Bad Belzig · 0151 23385165

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